Asklepios macht Homberger Krankenhaus platt
Nun hat man es also geschafft, Homberg ist demnächst eine Kreisstadt ohne Krankenhaus, ohne stationäre medizinische Grundversorgung. Plattgemacht von einem profitgierigenorientierten Krankenhauskonzern.
Ist der Bürgermeister schon eine Zumutung für das Ansehen der Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises, nun auch noch die Schließung der stationären Klinik. Wenn's kommt, dann kommt's dicke. Da muß man sich fragen, ob Homberg den Status als Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises überhaupt noch verdient. Einen umstrittenen Bürgermeister, kein Amtsgericht, kein Finanzamt, kein Kino, eine ausgestorbene Innenstadt, ein dürftiges Angebot an Fachgeschäften und gutbürgerlicher Gastronomie, dafür aber eine Dönermeile in der Stadt und - ganz aktuell - kein Krankenhaus mehr.
Ich denke mal, manch Homberger Notfallpatient wird demnächst in's Gras beißen, bevor er überhaupt eine Asklepios-Klinik in Melsungen oder Schwalmstadt von innen gesehen hat. Zeit ist Leben, gerade bei Notfällen, da sind Minuten kostbar.
Leben in Homberg wird demnächst lebensgefährlich. Danke Asklepios, für den Schritt zum sozialverträglichen Ableben.
Was ist an Homberg eigentlich noch attraktiv, so attraktiv um dort wohnen zu wollen, vielleicht sogar ein Haus z. B. im Mühlhäuser Feld zu bauen? Was machen Sie, wenn Sie Krankenhausbetreuung benötigen und dazu auch noch alt sind? Hinzu kommt, dass die Anbindung Hombergs an öffentliche Verkehrsmittel alles andere als gut ist.
Wer kann macht einen großen Bogen um Homberg!
Eine Möglichkeit sehe ich noch für Homberg - Museumsstadt für den Hessenpark in Neu-Anspach. Jetzt wäre eine gute Zeit für den Bürgermeister, sich schon mal als Kurator beim Hessenpark zu bewerben.
Update: 26.08.10
Ein Lichtblick ist, daß die ambulante innere Abteilung, die chirugische Ambulanz, die onkologische Tagesklinik, sowie die Dialyse und eine gynäkologische Praxis weiterhin am alten Standort verbleiben. So ist wenigstens die ambulante medizinische Versorgung weiterhin gesichert und im Homberger Klinikum gehen die Lichter nicht ganz aus. Wünschenswert wäre, dort Facharztpraxen z. B. für Neurologie und Dermatologie einzurichten, die bisher in Homberg fehlen.
Ist der Bürgermeister schon eine Zumutung für das Ansehen der Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises, nun auch noch die Schließung der stationären Klinik. Wenn's kommt, dann kommt's dicke. Da muß man sich fragen, ob Homberg den Status als Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises überhaupt noch verdient. Einen umstrittenen Bürgermeister, kein Amtsgericht, kein Finanzamt, kein Kino, eine ausgestorbene Innenstadt, ein dürftiges Angebot an Fachgeschäften und gutbürgerlicher Gastronomie, dafür aber eine Dönermeile in der Stadt und - ganz aktuell - kein Krankenhaus mehr.
Ich denke mal, manch Homberger Notfallpatient wird demnächst in's Gras beißen, bevor er überhaupt eine Asklepios-Klinik in Melsungen oder Schwalmstadt von innen gesehen hat. Zeit ist Leben, gerade bei Notfällen, da sind Minuten kostbar.
Leben in Homberg wird demnächst lebensgefährlich. Danke Asklepios, für den Schritt zum sozialverträglichen Ableben.
Was ist an Homberg eigentlich noch attraktiv, so attraktiv um dort wohnen zu wollen, vielleicht sogar ein Haus z. B. im Mühlhäuser Feld zu bauen? Was machen Sie, wenn Sie Krankenhausbetreuung benötigen und dazu auch noch alt sind? Hinzu kommt, dass die Anbindung Hombergs an öffentliche Verkehrsmittel alles andere als gut ist.
Wer kann macht einen großen Bogen um Homberg!
Eine Möglichkeit sehe ich noch für Homberg - Museumsstadt für den Hessenpark in Neu-Anspach. Jetzt wäre eine gute Zeit für den Bürgermeister, sich schon mal als Kurator beim Hessenpark zu bewerben.
Update: 26.08.10
Ein Lichtblick ist, daß die ambulante innere Abteilung, die chirugische Ambulanz, die onkologische Tagesklinik, sowie die Dialyse und eine gynäkologische Praxis weiterhin am alten Standort verbleiben. So ist wenigstens die ambulante medizinische Versorgung weiterhin gesichert und im Homberger Klinikum gehen die Lichter nicht ganz aus. Wünschenswert wäre, dort Facharztpraxen z. B. für Neurologie und Dermatologie einzurichten, die bisher in Homberg fehlen.
gabelius - 25. Aug, 20:12





























